Pressenews

 


NWZ-Online vom 28.02.2011

Grüppenbührener Reiter geben gelungenes Debüt

 

Euroclassics Platz 5 für Schaubild „Omas Traum

 

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Grüppenbühren - Gelungenes Debüt: Zum ersten Mal in seiner fast 103-jährigen Geschichte präsentierte sich am Freitagabend der Reiterverein Grüppenbühren beim internationalen Pferde-Festival „Euroclassics“ in der Bremen Arena. Mehr als 150 Reiter und Voltigierer sowie deren Freunde und Familienmitglieder nahmen vor voll besetzten Zuschauerrängen am Show-Wettkampf zum Auftakt der Veranstaltung teil. Der RV Grüppenbühren belegte unter elf teilnehmenden Vereinen Platz fünf.

„Wir sind absolut zufrieden, wenn man bedenkt, dass wir uns erst im Dezember entschlossen haben, mitzumachen“, sagt Initiatorin Annekatrin Hoffmann. Hätten die Grüppenbührener mit ihrer Darbietung „Omas Traum“ nicht am Ende knapp das Zeitlimit von sieben Minuten überschritten, hätte es sogar für Platz drei hinter dem RV Ovelgönne und dem RC Hagen-Grinden gereicht.

Vor allem über die „Kooperationsbereitschaft“ der 25 Ponys und Pferde freut sich Annekatrin Hoffmann. „Die meisten sind es nicht gewohnt, vor so einer großen Zuschauerkulisse wie in Bremen zu laufen“, erklärt sie. „Wir hatten durchaus einige unsichere Kandidaten dabei, aber alle haben toll mitgespielt!“

 

 

Die beiden Miniponys mit ihren Cowboyhüten, die der RC Hude beim Showwettkampf vorstellte, waren schnell Publikumslieblinge in der prall gefüllten Bremen Arena. Foto: Rolf Tobis Die beiden Miniponys mit ihren Cowboyhüten, die der RC Hude beim Showwettkampf vorstellte, waren schnell Publikumslieblinge in der prall gefüllten Bremen Arena. Foto: Rolf Tobis

Der wilde Westen und Omas Träume in der Bremen Arena

 

Der Showwettkampf zum Auftakt der ,,euroclassics" in Bremen begeisterte die Pferdefreunde. Grüppenbühren und Hude landete im Mittelfeld
Von Katrin Brandes


Bremen. Der Bremer Karneval konnte sich noch etwas abgucken: der Fisch Nemo neben Jim Knopf, Cowboys und Kutschen neben rasenden Quads und Geistern neben Mamma Mia Kostümen sorgten am Freitagabend für eine bis unters Dach gefüllte Bremen Arena. Der Showwettkampf der Vereine eröffnete bei den ,,euroclassics" das farbenfrohe und rasante Abendprogramm. Regionale Vereine aus dem Bremer Umland zeigten mit bis zu 150 Teilnehmern aus elf Vereinen einen Querschnitt durch den Reitsport. Vom Voltigieren über Distanzreiten bis zur hohen Dressur bot dieser Schaubildwettkampf allen Altersklassen und sogar den Nichtreitern Möglichkeit, ein sieben Minuten langes Reitsportspektakel mit zu gestalten. In der hell erleuchteten und bunt geschmückten Bremen Arena zu reiten ist dabei selbst für erfahrene Reiter immer wieder ein Erlebnis.

 

Auf die Frage, ob sie aufgeregt sei, antwortete die achtjährige Beke Raschen vom Reiterverein Grüppenbühren spontan mit Zahnlückenlächeln: ,,Ja total!"


Der RV Grüppenbühren zeigte, was Oma so träumt und erreichte mit seinem gut aufgeteilten Schaubild aus tanzenden Voltigierern und Springreitern als ältester teilnehmender Verein die Wertnote 77.5. Da noch 0.5 Punkte wegen Zeitüberschreitung abgezogen wurden rutschte er mit seinem ersten Schaubild nur knapp am dritten Platz vorbei. Grüppenbühren wurde Fünfter. Sieger wurde der RV Ovelgönne mit seinem im Dunkeln mit Lichterketten und Reflektoren gerittenen Thema ,,Ovelgönne bei Nacht".


Der Reitclub Hude zog mit Cowboys, Linedancern und sogar einem Kälbchen unter der Musik ,,Cotton Eye Joe" in die Arena. Publikumsliebling waren dabei die beiden Miniponys mit Cowboyhüten vor der Kutsche, die die Bahn in rasender Geschwindigkeit umrundeten. Abgerundet wurde das Bild durch lebende Kakteen und einen Saloon, in dem der Tisch auch schon mal als Sprunghindernis genutzt wurde. Trotz dieser schönen Ideen und bunter originalgetreuer Kostüme blieb nur der elfte Platz.
Gestern bildeten die Ponys den Auftakt des regionalen ,,Bremen Tags". In der Dressurprüfung zeigte Elena Rühling vom RV Ganderkesee alle Feinheiten einer Dressur der Klasse A und errang mit ,,Finesse" die Wertnote 7.9. Damit musste sich nur um 0.1 der Siegerin Kea Böning geschlagen geben. Heute gehört der Sandplatz den Voltigierern, bevor ab Donnerstag die große Tour mit internationalen Reitsportgrößen startet.

 

 

Weser-Kurier online vom 27.02.2011

Ovelgönne gewinnt den Show-Wettkampf

 

Von Miriam Keilbach
Bremen. "Und jetzt alle für den RV Ovelgönne!", schrie Moderator Stefan Krawczyk, und das Publikum in der Bremen Arena kreischte. 105,9 Dezibel zeigte das Lautstärkemessgerät an. Damit stand fest: "Ovelgönne bei Nacht" gewann mit 79,1 Punkten nicht nur die Jury-, sondern auch die Publikumswertung des Show-Wettkampfes bei den euroclassics.

Erst als Vorletzter trat der RV auf und übertraf alle anderen Vereine - mit einer aufwendig gestalteten Kulisse: Häuser mit Lichterketten unterm Sternenhimmel. Die Reiter und Tänzer, die miteinander spielten und harmonierten, waren lediglich mit Leuchtbändern geschmückt, ansonsten blieb es dunkel in der Arena. Dafür gab es den größten Applaus - und von den Jurorinnen Birte Glang ("Unter Uns") und ihrer RTL-Schauspielkollegin Marlen Kaniuth ("Alles was zählt") erstmals an diesem Abend die Bestnote 10,0. "Ich bin fix und fertig, es war so viel Adrenalin im Körper", sagte Reiterin Katrin Westphal, die bereits beim Sieg ihres Vereins vor zwei Jahren dabei war. "Wir wollten von Anfang an den Schwerpunkt auf die Musik legen, und das hat funktioniert", freute sich Julia Ripken.

 

Es war das Highlight eines Abends, der nur durch eine Schrecksekunde getrübt wurde: Während der Vorstellung des RC General Rosenberg aus Schwanewede, der den Musicalhit Mamma Mia performte, kam es zu einem Unfall. Zwei Kinder sollten das Schaubild mit einem Sprung beenden. Nachdem der erste Reiter die Hürde gemeistert hatte, blieb das Pony der elfjährigen Selina am Hindernis hängen, Kind und Pony stürzten. Das Mädchen blieb unverletzt, das Pony zog sich eine Beule zu.

Dennoch ging der Abend so heiter weiter, wie er gestartet war. Schon für Startnummer 1 gab es viel Applaus der 9200 Zuschauer. Der RC Hude verwandelte die Arena in eine Westernstadt - mit Saloon, Kakteen und Pferden, die zu "Cotton Eye Joe" über Tische sprangen. Abzug gab es aber, weil die Cowboys mehr als sieben Minuten brauchten - die Wertungsrichter waren streng.

 

Kurz nach den Cowboys stürmten Wikinger die Bremen Arena. Zu "Wickie und die starken Männer" schaffte es die Reitgemeinschaft Bücken-Wietzen sogar, ein Drachenboot in die Halle zu bringen. Das erste Highlight gab es dann kurz vor der Pause: Der Reitverein Sudweyhe trat mit Quadfahrern zusammen auf. Während die Pferde zu AC/DC über Heuballen sprangen, flogen die Quads über Rampen.

 

 

Von Träumen und Lokomotiven

"Die Pferde waren noch ein wenig nervös, aber es hat gut geklappt", sagte der querschnittsgelähmte Quadfahrer Jörg Sommer, der einen besonderen Applaus bekam. Vier Monate Training zahlten sich aus, denn zunächst gab es die höchste Jury-Wertung mit 77,5 Punkten. Am Ende belegte "Sudweyhe rockt" den dritten Platz - sowohl in der Jury- als auch in der Publikumswertung. Nach der Pause führte der RV Gruppenbühren durch Oma's Traum - hochgelobt von Jurorin Glang, die direkt aus Kapstadt anreiste: "Reiterisch die beste Darstellung." Sie selbst schrieb mit 15 Jahren Märchen, die auf Pferden umgesetzt wurden. Neben Geistern tauchten im Traum auch Discoqueens auf, während Mädchen ihre Voltigierkünste auf den Pferden zeigten.

 

Heiß her ging es bei Jim Knopf. Der saß auf Lokomotive Emma, die nicht nur von zwei Pferden gezogen wurde, sondern auch ordentlich dampfte. Die Pferde des RC Hagen-Grinden sprangen über die Wellen und schafften den Weg zur Insel. Jury und Zuschauer waren sich einig - das war Platz zwei. Wasser spielte auch in der nächsten Vorstellung eine Rolle: Der RV Alte Aller Langwedel-Daverden erzählte die Geschichte von Nemo aus dem Disneyfilm "Findet Nemo".

 

Die Pferde trugen Fischkostüme, die auf die Reiter abgestimmt waren. Sogar der Ritt durch die ostaustralische Strömung wurde simuliert, als weitere Pferde mit Schildkrötenkostümen auftauchten und alle gemeinsam über Hindernisse sprangen. Erfreut war das Publikum über die Begegnung mit den Haifischen Bruce, Hart und Hammer, die auf einer Kutsche angefahren kamen. Für so viel Kreativität gab es von Jurorin Glang Rang zwei. Am Ende reichte es mit 77,4 Punkten in beiden Wertungen zu Platz vier. "Wir freuen uns über Rang vier und das Lob für die Kostüme. Wir haben uns sehr viel Mühe gegeben", erzählte Schildkröte Annalena Meyer.

Am Ende waren sich doch alle einig: Ovelgönne hatte an diesem Abend verdient die 1500 Euro Preisgeld gewonnen. In der Arena machten die Sieger ordentlich Lärm - mittendrin Katrin Westphal. Die 28-Jährige war noch ganz aufgeregt: "Wir sind mit zwei Bussen gekommen - jetzt wird erst einmal gefeiert!"

 

 

DK Online 25.07.2010

Grüppenbühren wird Meister der Vielseitigkeit

 

Reiter räumen beim 62. Landesturnier in Rastede beste Platzierungen ab

 

Die neuen Oldenburger Landesmeister in der Vielseitigkeit heißen Pauline Knorr und Solveig Hoffmann. In der Gruppenwertung erreichte die Mannschaft aus Grüppenbühren den Meistertitel.

Von Maren Gillerke

 

Rastede. Die Entscheidungen sind gefallen. Gestern hat der letzte Tag des 62. Oldenburger Landesturniers in Rastede den Wettkampf um die Landesmeistertitel in der Vielseitigkeit beendet. Die Reiter des Kreisreiterverbands (KRV) können mit dem Ergebnis zufrieden sein. In der Vielseitigkeitsprüfung Klasse A gewann Pauline Knorr vom RV Ganderkesee auf „Abke’s Boy“ den Titel und wurde somit Landesmeisterin in Vielseitigkeit-Jugend. Der zweite Platz wurde ebenfalls von einer Kreisreiterin belegt. Die Grüppenbührenerin Neele Weitz sammelte auf „Henning“ in Gelände, Parcours und Viereck genügend Punkte für die Silbermedaille.

 

Unglaubliche Stärke bewiesen auch die hiesigen Teilnehmer in der Vielseitigkeitsprüfung Klasse L. Trotz des sehr schweren Geländeritts, an dem etliche Reiter scheiterten, schaffte es Solveig Hoffmann vom RV Grüppenbühren auf „Casper K“, sich gegen das gesamte Starterfeld durchzusetzen. Am Ende erkämpfte sie sich einen verdienten Sieg und den Landesmeistertitel in der Vielseitigkeit. Ihre Konkurrenten vom KRV ließen sich jedoch nicht die folgenden vorderen Ränge abknüpfen. Cord Mysegaes vom RV Ganderkesee wurde Zweiter auf „Chocolate“. Annekatrin Hoffmann landete mit „Lasse“ für den RV Grüppenbühren auf einem vierten Platz, der Ganderkeseer Frank Minnemann wurde auf „Lilli-Fee“ Fünfter.

 

Nach einem schwachen Geländeritt fehlten Sandra Auffarth wichtige Punkte, um eine Platzierung zu erreichen. Die sonst fast immer rangvordere Reiterin aus Ganderkesee landete in Rastede nur auf Platz 15. In der Mannschaftswertung schnitten die hiesigen Vereine ebenfalls hervorragend ab. Der neue Meisterverein der Vielseitigkeit heißt in diesem Jahr RV Grüppenbühren. Die Mannschaft von Andrea Weitz, bestehend aus Solveig Hoffmann, Neele Weitz sowie Annekatrin Hoffmann, ließ der Konkurrenz keine Chance. Auch die Plätze zwei und drei gingen an den KRV. Die zweite Mannschaft des RV Ganderkesee – Pauline Knorr auf „Abke’s Boy“, Svenja Hempel auf „Lancelot“, Larissa Horstmann auf „Licaja Sue OLD“ und Lisa-Marie Jägeler auf „Burning Moon“ – wurden mit ihrer Mannschaftsführerin Ina Tapken Zweite. Ganderkesees erstes Team, das ebenfalls von Tapken vorgestellt wurde, belegte mit Cord Mysegaes auf „Chocolate“, Frank Minnemann auf „Lilli-Fee“, Jenny Tönjes auf „Chanel“ sowie Sandra Auffarth auf „Fly High“ den dritten Rang.

NWZ 25.07.2010

Knorr und Weitz siegen in Rastede

 

Die Vielseitigkeitsreiter aus Grüppenbühren siegen in der Mannschaftswertung. Das Team trat zum ersten Mal an.

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Grüppenbühren - Die Vielseitigkeitsreiter des RV Grüppenbühren haben während des Oldenburger Landesturniers im Schloßpark in Rastede einen großen Erfolg gefeiert. Nach den Dressurprüfungen am Sonntag stand fest, dass das Team mit Solveig Hoffmann auf Caspar, Neele Weitz auf Henning und Annekatrin Hoffmann auf Lasse Sieger in der Mannschaftswertung geworden war. „Wir sind zum ersten Mal gestartet. Und dann hatten wir nur drei Reiter, also kein Streichergebnis. Das war eine tolle Leistung“, lobte Mannschaftsführerin Andrea Weitz. Gekrönt wurde der Sonntag für den Club aus Grüppenbühren mit dem Sieg von Neele Weitz in der Landesmeisterschaft mit Ponys.

Auf den Plätzen zwei und drei im Teamwettbewerb landeten die beiden von Ina Tapken geleiteten Teams des Reitervereins Ganderkesee. Pauline Knorr auf Abke’s Boy, Larissa Horstmann auf Licaja Sue, Svenja Hempel auf Lantzelot und Lisa Marie Jägeler auf Burning Moon belegten Platz zwei. Auf Platz drei kamen Cord Mysegaes auf Chocolate, Frank Minnemann auf Lilli-Fee, Jenny Tönjes auf Chanel und Sandra Auffarth auf Fly High. Mit Pauline Knorr stellte der RV Ganderkesee die Landesmeisterin im Vielseitigkeitswettberb. Die Bronzemedaille sicherte sich Larissa Horstmann.

NWZ vom 28.06.2010

Gewann in Grüppenbühren den Gerd-Wiltfang-Gedächtnispreis: Udo Voigt vom RV Ganderkesee Gewann in Grüppenbühren den Gerd-Wiltfang-Gedächtnispreis: Udo Voigt vom RV Ganderkesee

Ganderkeseer Reiter dominieren

 

Springturnier Udo Voigt holt in Grüppenbühren Gerd-Wiltfang-Gedächtnispreis

 

Zwei Kreismeister kommen ebenfalls vom RV Ganderkesee. Einen Titel sicherte sich der Gastgeber RV Grüppenbühren.
von Christoph Bähr

 

Grüppenbühren - Ganderkeseer Erfolg im Kampf um den Gerd-Wiltfang-Gedächtnispreis beim Springturnier des Reitervereins Grüppenbühren: Udo Voigt sicherte sich die begehrte Trophäe. Der Reiter vom RV Ganderkesee ritt auf Unity am Sonntag zum Sieg. In der Wertung des Gedächtnispreises zählt das Ergebnis aus dem ersten M-Springen einfach, das aus dem zweiten zweifach. Bereits in der ersten Springprüfung war es am Sonnabend sehr eng zugegangen: Die Ganderkeseer Udo Voigt (66,13 Sekunden), Gaby Hanenkamp (69,16) und Torsten Tönjes (73,29) lagen mit jeweils null Fehlerpunkten vorne.

Im zweiten Springen reichte Voigt dann der siebte Rang zum Gesamtsieg. Das Springen gewann Michaela Warnke (Waldreitschule Dötlingen zu Aschenbeck) auf Quiara (0.00/31,62) vor Karin Tangemann (RFV Cloppenburg, 0.00/31,75) auf Queenyta und Stephan Geue (RC Hude, 4.00/31,89) auf Chanel Gold.


Doppelerfolg für Gastgeber
Bei den in Grüppenbühren ausgerittenen Kreismeisterschaften des Kreisreiterverbandes Delmenhorst gelang dem gastgebenden Verein in der Cup-Wertung (Leistungsklasse 6) ein Doppelerfolg. Die Grüppenbührenerin Josefine Thielhelm siegte auf Lordego K. Ihre Vereinskollegin Fenja Rüthemann erreichte auf Lasse Rang zwei. Mit ihr gleichauf landete Andrea Hische (RV Hohenböken) mit Swenja ebenfalls auf dem zweiten Platz. In den Leistungsklassen 4 und 5 sicherte sich Vanessa Liebsch (RV Ganderkesee) auf Picolino die Kreismeisterschaft. Silber ging an Alexandra Schneider (RFV Wöschenland) auf Paddington vor Sabrina Kroog (RV Grüppenbühren) auf Aston Martin.

In den Leistungsklasse 2 und 3 lag ebenfalls ein Ganderkeseer vorne: Udo Voigt siegte auf Unity. Seine Ganderkeseer Vereinskollegin Eilika Böye kam mit Contifina auf den zweiten Platz. Dritte wurde Gaby Hahnenkamp auf Limba de Luna. Auch sie startet für den RV Ganderkesee.

Mit null Fehlerpunkten hat sich Andrea Bünder (RFV Hausstette) einen Flachbildfernseher gesichert. Beim Flutlichtspringen am Sonnabendabend gewann sie auf Sir Fox in 40,61 Sekunden und nahm den begehrten Sonderpreis sofort mit. Stephan Geue (RC Hude) hatte Pech: Mit ebenfalls null Fehlern und einer Zeit von 40,68 Sekunden lag er hauchdünn hinter der Siegerin. Dritter wurde der Schwede Carl Dyrendahl auf Gyronymo (0.00/42,74).

Nicht nur wegen dieses spannenden Wettkampfes kamen die Zuschauer beim Flutlichtspringen auf ihre Kosten. Auch die Tombola erfreute sich großer Beliebtheit. Schließlich war als Hauptpreis eine Mallorca-Reise zu gewinnen. „Bis auf einen kleinen Rest haben wir alle Lose verkauft“, sagte die RVG-Pressewartin Karoline Schulz.

Bei strahlendem Sonnenschein fanden viele Besucher den Weg zum Turnierplatz. „Der Zuschauerzuspruch war sehr gut. Beim Flutlichtspringen hatten wir volles Haus“, bilanzierte Mathias Karrasch, der 2. Vorsitzende des Reitervereins Grüppenbühren. Aufgrund der sommerlichen Temperaturen sprachen die Richter übrigens eine Maßerleichterung aus. Die Reiter durften daher ohne Jackett auf ihre Pferde steigen.

 

Positive Rückmeldungen
Karrasch war mit dem Verlauf des Springturniers äußerst zufrieden: „Es war eine sehr angenehme Veranstaltung, auf der wir guten Sport gesehen haben.“ Pressewartin Karoline Schulz freute sich über positive Rückmeldungen der Reiter: „Die familiäre Atmosphäre und der kleine Turnierplatz mit der Nähe zum Publikum wurden oft gelobt.“

Selbst dass das entscheidende M-Springen am Sonntagnachmittag parallel zum Fußball-WM-Spiel Deutschland gegen England stattfand, verursachte bei den Grüppenbührener Veranstaltern keine Sorgenfalten. „Erst hatten wir erwartet, dass einige Reiter nicht antreten. Aber das Gegenteil war der Fall: Es gab sogar noch mehrere Startplatznachmeldungen für das M-Springen“, berichtete Karoline Schulz. Für die Fußball-Fans hatten die Organisatoren dennoch einen Fernseher aufgestellt, der sie über das Geschehen in Südafrika auf dem Laufenden hielt.

 

 

Delmenhorster Kreisblatt vom 28.06.2010

Udo Voigt der Abräumer in Grüppenbühren

Gerd Wiltfang-Cup nach Ganderkesee

 

Zwei M-Prüfungen und das Flutlichtspringen waren die Höhepunkte beim Springturnier des RV Grüppenbühren am Hedenkamp. Bei Licht siegte Andrea Bünder mit Sir Fox.
Von Dieter Freese


Grüppenbühren. Udo Voigt vom RV Ganderkesee hat sich beim Springturnier des RV Grüppenbühren als der ,,große Abräumer" entpuppt. Nicht nur, dass er bei einigen Prüfungen ganz vorne platziert war, er sahnte auch die großen Preise ab. Als punktbester Reiter von zwei Prüfungen der Klasse M sicherte er sich den begehrten Wanderpokal beim ,,Gerd-Wiltfang-Gedächtnispreis" gegen starke Konkurrenz. Ebenfalls auf Unity feierte er auch die Goldmedaille bei der Kreismeisterschaft im Springen in der Leistungsklasse zwei und drei (siehe Bericht unten).


Das beliebte Flutlichtspringen gewann Andrea Bünder vom RFV Hausstette mit Sir Fox. Neben dem Gewinngeld durfte sie zusätzlich einen Flachbild-Fernseher mit nach Hause nehmen. Auf Platz zwei landete bei diesem Springen der Klasse L mit Stechen Stephan Geue vom RC Hude, der Cantiano gesattelt hatte. Hinter dem Schweden Carl Dyrendahl auf Gyronymo platzierte sich Lokalmatador Christoph Meinel mit Concentus auf Rang vier.


Vor dieser Springprüfung stärkten sich die zahlreichen Zuschauer bei einem Spanferkelessen und anschließender ,,Happy Hour" für das Abendprogramm. Die Tombola fand ebenfalls reichlich Anklang. De Hauptpreis gewann Meike Benkenstein, Vereinsmitglied bei Gastgeber und früher auch im Vorstand aktiv. Sie durfte sich über ein Fünf-Sterne-Wochenende auf Mallorca freuen. Der zweite Preis, einen Fotodrucker, nahm Andrea Jüchter aus Berne entgegen. Als dritten Preis gab es einen Essensgutschein, den die Jugendliche Chaline Meyer entgegen nehmen durfte.
Lachsalven produzierte das Comedy-Duo & Frau Krebstakies & Frau Ostermann", die beim Turnier in Grüppenbühren mittlerweile zu den Stammgästen zählen.
Insgesamt erlebten die vor allem am Sonnabendabend und Sonntag zahlreich erschienen Zuschauer wieder einmal ein gut organisiertes Turnier, bei dem im Vergleich zum Dressur-Wochenende diesmal auch das Wetter stimmte. Der Parcours war in einem sehr guten Zustand. Dafür waren aber einige Güllefässer mit Wasser notwendig, um dem Staub bei der großen Trockenheit Herr zu werden.


Besonders gelobt wird von den Aktiven immer wieder die Übersichtlichkeit des Turniers und die familiäre Atmosphäre. Wo haben die Besucher schon gleichzeitig den Springparcours und den Abreiteplatz gleichzeitig im Auge.

Delmenhorster Kreisblatt vom 28.06.2010

Die Kreismeister und die Cupsiegerin nach der Siegerehrung, v. li.: Vanessa Liebsch auf Picolino, Josefine Thielhelm auf Lordego und Udo Voigt auf Unity. FOTO: Rolf Tobis Die Kreismeister und die Cupsiegerin nach der Siegerehrung, v. li.: Vanessa Liebsch auf Picolino, Josefine Thielhelm auf Lordego und Udo Voigt auf Unity. FOTO: Rolf Tobis

Die Kreismeistertitel gehen nach Ganderkesee

Gähnende Leere am Parcour und vor dem Fernseher beim M-Springen

 

Grüppenbühren (fr). Zweimal RV Ganderkesee, einmal Gastgeber RV Grüppenbühren. Das sind die Vereine, aus denen die Kreismeister und Cupsieger im Springen 2010 kommen. In der Leistungsklasse zwei und drei setzte sich Udo Voigt vom RV Ganderkesee mit Unity vor seinen Vereingefährtinnen Eilika Böye auf Contifina und Gaby Hahnenkamp auf Limba de Luna durch.


Auch die Goldmedaille in der Leistungsklasse vier und fünf ging nach Ganderkesee. Vanessa Liebsch sicherte sie sich mit Picolino. Auf den Plätzen folgten Alexandra Schneider (RFV Wöschenland) mit Paddington und Sabrina Kroog vom RV Grüppenbühren mit Aston Martin.


In der Leistungsklasse sechs blieb der Siegerpreis in der Cupwertung beim Gastgeber. Josefine Thielhelm gewann ihn mit Lordego vor ihrer Vereinsgefährtin Fenja Rüthemann, die Lasse geritten hatte. Platz drei ging an Andrea Hische vom RV Hohenböken auf Swenja.


Sehr zufrieden zeigte sich am Ende der zwei Turnier-Wochenenden Susanne Eichholz, die Vorsitzende des RV Grüppenbühren. ,,Schon beim Dressurturnier war die Resonanz deutlich höher als im vorigen Jahr", freute sie sich. Beide Turniere seien sehr harmonisch abgelaufen, es habe im Vergleich zum Vorjahr, als ein etwas schwerer Sturz zu beklagen gewesen sei, keine Unfälle gegeben. Eichholz lobte auch den reibungslosen Ablauf ganz eng am Zeitplan: ,,Unsere Vereinsmitglieder haben super mitgearbeitet. Auch Neumitglieder sind bereits mit in der Organisation integriert." Die einzelnen Bereiche hätten sich selbst organisiert. ,,Wir haben eben mittlerweile ein eingespieltes, gut funktionierendes Team", lobt die Vorsitzende.


Pech für den Veranstalter, dass das Springturnier mit dem Achtelfinalspiel Deutschland gegen England bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika konkurrieren musste. So herrschte beim abschließenden M-Springen am Springparcours gähnenden Leere, waren Reiter und Pferde praktisch unter sich. Aber auch in der Halle, wo die verantwortlichen des RV Grüppenbühren extra einen großen Fernseher aufgestellt hatten, saßen nur eine Handball Fußball-Anhänger. Der Rest der vorher noch zahlreich anwesenden Besucher hatte sich auf dem Weg zum häuslichen Fernseher oder zum Public Viewing aufgemacht.
,,Es gab zwar Anfragen, ob wir nicht ein wenig umplanen können", sagt Eichholz, ,,das war organisatorisch aber nicht möglich. So haben wir es einfach durchgezogen..."

Delmenhorster Kreisblatt vom 27.06.2010

Udo Voigt vom RV Ganderkesee, hier auf Unity, ritt am Hedenkamp gleich zwei Mal auf Platz eins. FOTO: Rolf Tobis Udo Voigt vom RV Ganderkesee, hier auf Unity, ritt am Hedenkamp gleich zwei Mal auf Platz eins. FOTO: Rolf Tobis

Reiter des RV Ganderkesee dominieren in der Meisterschaft

 

,,Marscherleichterung" beim Reitturnier in Grüppenbühren

 

Grüppenbühren (fr). Bei der ersten Wertungsprüfung um die Kreismeisterschaft ritten in der Leistungsklasse vier und fünf bei eine Stilspringprüfung der Klasse A gleich drei Aktive des RV Ganderkesee auf die ersten Plätze. Vanessa Liebsch landete gestern beim Springturnier des RV Grüppenbühren auf Platz eins. In der Leistungsklasse zwei und drei gewann Udo Voigt mit Unity die erste Kreismeisterschafts-Wertung. Auch hier gingen die ersten drei Ränge an den RV Ganderkesee.


,,Wasser marsch" hieß es beim Turnier wegen der Trockenheit und des folglichen Staubes auf dem Turniergelände. ,,Alleine in der Vorbereitung haben wir 36.000 Liter Wasser auf dem Parcours ausgebracht", plaudert Karoline Schulz, Pressesprecherin des gastgebenden RV Grüppenbühren aus der Schule. ,,Das entspricht sechs Güllefässern", fügt sie erklärend hinzu.
Sehr großzügig zeigte sich die Turnierleitung bei der Anzugsordnung. Schon am Freitag hieß es ,,Marscherleichterung ist gestattet". Bei 21 Grad und kühlendem Nordwind tatsächlich ein großes Entgegenkommen. Doch die Aktiven haben das Angebot gerne angenommen und es wegen des familiären Charakters des überschaubaren Turnier wohl auch erwartet.


Absagen gab es bisher keine. Es ist aber zu befürchten, dass es beim abschließenden M-Springen mit Stechen, der zweiten Wertungsprüfung für den Gerd-Wiltfang-Gedächtnispreis, die eine oder andere Überlegung geben wird. Die Prüfung beginnt um 16.30 Uhr - dann spielen die deutschen Fußballer bei der WM in Südafrika bereits seit einer halben Stunde gegen England. Bilder von dieser brisanten Partie gibt es aber auch auf dem Turnierplatz zu sehen. Es wurde extra ein großer Fernseher aufgestellt...
Ergebnisse vom Springturnier des RV Grüppenbühren:

Springpferdeprüfung Kl. L (5-6-jährige Pferde): 1. Udo Voigt (RV Ganderkesee) Qualidor, 2. Guido Sperveslage (RFV Cappeln) Zidane, 3. Manuel Feige Stedinger RFV Sturmvogel) Landado.

Stilspringprüfung Kl A* (Cup-Wertung): 1. Fenja Rüthemann RV Grüppenbühren) Lasse, 2. Josefine Thielhelm (Grüppenbühren) Lordego K., 3. Vanessa Wachtendorf (RV Hohenböken) Pik's Sunshine, 4. Sophie von Seggern (RV Ganderkesee) Donatelli's Girl, 5. Thale Alfs (RV Grüppenbühren) Rivana, 6. Svenja Stenzel (RV Ganderkesee) Dieda.

Stilspringprüfung Kl A* (KM-Wertung): 1. Vanessa Liebsch auf Picolino, 2. Jenny Tönjes auf Chanel, 3. Doreen Voigt (alle RV Ganderkesee) Dolphin, 3. Tobias Jüchter (RV Grüppenbühren) Prosecco , 5. Sabrina Kroog (RV Grüppenbühren) Aston Martin, 5. Angelika Osterthun (RFV Wöschenland) Fred.

Stilspringprüfung Kl. A*: 1. Nicole Westermann (RV Stuhr) Chardonnay, 2. Uwe Neuhaus (RV Höven) Alanja, 3. Anna Hilgen (PS Petersfehn.

Stilspringwettbewerb Kl. E: 1. Linda Lydia Thomann (Bremer RC) Feivel, 2. Fenja Rüthemann (RV Grüppenbühren) Lieschen, 3. Josefine Thielhelm (GRV Grüppenbühren) Velocity, 3. Tina Debbeler (RFV Langförden)Cally.

Stilspringprüfung Kl. E: 1. Melanie Böhmann (RV Ahlhorn) Mai Tai, 2. Charline Meyer (RV Grüppenbühren) Edgar Polonepoh, 3. Mirjam Maasoumy (RV Ganderkesee) Beautiful Mind.

Springpferdeprüfung KL. L mit Stechen (KM-Wertung): 1. Udo Voigt auf Unity, 2. Jasmin Lebert auf Indiamo, 3. Eilika Böye (alle RV Ganderkesee) Contifina, 4. Svenja Hempel auf Luca, 5. Jenny Tönjes auf Abke´s Boy, 6. Frank Minnemann (alle RV Ganderkesee) Lucarno.

Springpferdeprüfung Kl L mit Stechen: 1. Alexandra Sieve (RV Oldenburger Münsterland) Bewitched, 2. Nicole Westermann (RV Stuhr) Chardonnay, 3. Jasmin Surmann (RV Visbek) Cirana.

Delmenhorster Kreisblatt vom 26.06.2010

Reitturnier am Hedenkamp gestartet

Der erste Sieger heißt Udo Voigt

Grüppenbühren (fr). Bei bestem Sommerwetter sind gestern die ersten Prüfungen beim Springturnier des RV Grüppenbühren über die Bühne gegangen. Auf der Anlage am Hedenkamp war dabei viel Wasser gefragt, um dem Staub auf dem trockenen Parcours Herr zu werden.


Der erste Sieger des Turniers wurde mit Udo Voigt gekürt. Der Ganderkeseer sicherte sich in einer Springpferdeprüfung der Klasse A mit Lasko den ersten Platz. In der gleichen Prüfung für ein Jahr ältere Pferde setzte sich dann Jenny Tönjes vom RV Ganderkesee mit Abke's Boy durch. In der Springpferdeprüfung der Klasse L mussten die Ganderkeseer Torsten Tönjes und Udo Voigt dem Sieger Stephan Dubsky vom RV Weser-Aller den Vortritt lassen.
Der heutige Sonnabend startet um 9 Uhr mit einem A-Stilspringen. Es folgt ab 12.45 Uhr ein E-Stilspringen, bevor um 15 Uhr und um 17.30 jeweils L-Springen beginnen. Den krönenden Abschluss des Tagesprogramms bildet ab 19.30 Uhr ein M-Springen, die erste Wertungsprüfung für den Gerd-Wiltfang-Preis. Während die Teilnehmer im Parcours schwitzen, können sich Besucher bei einem Spanferkel-Essen für das Abendprogramm stärken. Gegen 22.30 Uhr beginnt die letzte Prüfung des Tages, ein Flutlichtspringen der Klasse L mit Stechen. Das Publikum darf sich auf ein rasantes Springen zu lauter Musik freuen - sowie auf die Kommentare des in Reiterkreisen bekannten Comedy-Duos ,,Frau Krebstakies & Frau Ostermann". Zeit zum Ausschlafen bleibt nicht. Bereits um 8 Uhr beginnt der Sonntag mit einer Springprüfung der Klasse A. Mit einem M-Springen, der zweiten Wertung für den Gerd-Wiltfang-Cup um 16.30 Uhr endet das Turnier.

 

Springpferdeprüfung Kl. A (4-jährige Pferde): 1. Udo Voigt (RV Ganderkesee) Lasko 7.80, 2. Christian Markus (RFV Werlte) Papagena 7.60, 3. Marko Schemmel (Stedinger RFV Sturmvogel Berne) Qualumos 7.50
Springpferdeprüfung Kl. A (5-jährige Pferde): 1. Jenny Tönjes Abke´s Boy 2 8.20, 2. Janna Horstmann Stachus 7.90, 3. Udo Voigt (alle RV Ganderkesee) Qualidor 7.80
Springpferdeprüfung Kl. L (4-jährige Pferde): 1. Stephan Dubsky (RV Aller-Weser) Curtisane 8.30, 2. Torsten Tönjes Quinera T 7.60, 3. Udo Voigt (beide RV Ganderkesee) Lasko 7.50

Weser Kurier vom 24.06.2010

Auch Jessica Voigt vom RV Ganderkesee kämpft am Hedenkamp um den Gerd-Wiltfang-Gedächtnispreis. Auch Jessica Voigt vom RV Ganderkesee kämpft am Hedenkamp um den Gerd-Wiltfang-Gedächtnispreis.

Neuer Kreismeister gesucht

 

Von Oliver Meibohm
Grüppenbühren. Die Turnierserie am Hedenkamp geht in die nächste Runde: Vom heutigen Donnerstag bis Sonntag sind beim RV Grüppenbühren nach den Dressurreitern nun die Springreiter an der Reihe. In das Turnier integriert ist auch dieses Mal wieder die Meisterschaft des Kreisreiterverbandes (KRV) Delmenhorst. Ermittelt werden die  Champions der Leistungsklassen 2 und 3, die sich in beiden M- sowie einem L-Springen beweisen müssen, sowie der Leistungsklassen 4 und 5. Letztere haben ein A- und zwei L-Springen zu absolvieren.
KRV-Reiter der Leistungsklasse 6 können mit jeweils einem A-Stil- und einem A-Zeitspringen die Cup-Serie des Verbandes für sich entscheiden. Das Turnier beginnt bereits heute um 16 Uhr mit einem 'Warm Up', einer Trainingsrunde unter Wettkampfbedingungen, die Reitern und Pferden eine Eingewöhnung auf Boden- und Platzverhältnisse ermöglichen soll, jedoch ohne Wertung. Für die 16 ausgeschriebenen Springprüfungen vom Springreiterwettbewerb bis zur Klasse M haben 253 Reiter genannt, die ihre Starts auf 407 Pferde und insgesamt 767 Startplätze verteilen. Damit verzeichnet der RVG in diesem Jahr rund 150 Nennungen mehr als im Vorjahr.
Begehrter Wanderpokal
Den sportlichen Höhepunkt des Turniers bildet einmal mehr der Gerd-Wiltfang-Gedächtnispreis, der an die im RV Grüppenbühren groß gewordene Reitsportlegende erinnern soll und zum siebten Mal ausgetragen wird. Der punktbeste Starter aus beiden M-Springen gewinnt den Wanderpokal. Aus der hiesigen Reitsportszene bewerben sich unter anderem Svenja Hempel, Udo Voigt, Werner Hagstedt, Eilika Böye, Gaby Hahnenkamp, Torsten Hische, Torsten Tönjes, Jessica Voigt, Andreas Teickner, Jasmin Lebert, Christoph Meinel und Janne Sosath um den Preis.
Den offiziellen Turnierauftakt macht am morgigen Freitag um 14 Uhr der Pferdenachwuchs mit zwei Springpferdeprüfungen der Klasse A, jeweils für vier- beziehungsweise fünf- und sechsjährige Pferde (letztere ab 14.45 Uhr), bevor um 16.15 Uhr die Springpferdeprüfung Klasse L für Vierjährige beginnt. Ab 16.45 Uhr sind in derselben Klasse die Fünf- und Sechsjährigen an der Reihe.
Der Sonnabend startet um 9 Uhr mit einem A-Stilspringen. Im Anschluss findet ab 12.45 Uhr ein E-Stilspringen statt, bevor um 15 Uhr und um 17.30 jeweils L-Springen beginnen. Den krönenden Abschluss des Tagesprogramms bildet ab 19.30 Uhr ein M-Springen, die erste Wertungsprüfung für den Gerd-Wiltfang-Preis. Während die Teilnehmer im Parcours schwitzen, können sich Besucher bei einem Spanferkel-Essen für das Abendprogramm stärken. Gleichzeitig bietet sich für Publikum und Teilnehmer die letzte Gelegenheit, sich mit dem Kauf eines Loses die Chance auf ein Fünf-Sterne-Wochenende für zwei Personen (inklusive Mietwagen) auf Mallorca zu sichern.
Ermittelt wird der Gewinner schließlich während der 'Happy Hour', die im Anschluss an das M-Springen Zuschauern und Reitern die Wartezeit bis zum Flutlichtspringen verkürzen soll. Gegen 22.30 Uhr beginnt diese letzte Prüfung des Tages, ein Springen der Klasse L mit Stechen. Das Publikum darf sich auf ein rasantes Springen zu lauter Musik freuen - sowie auf die Kommentare des in Reiterkreisen bekannten Comedy-Duos 'Frau Krebstakies & Frau Ostermann', die inzwischen in Grüppenbühren ein Stammpublikum gefunden haben. 20 Reiter haben für das Flutlichtspringen im Vorfeld genannt, weitere dürften sich vielleicht kurzfristig durch den vom Veranstalter ausgelobten Sonderehrenpreis zu einer Nachnennung durchringen: Der Sieger darf neben Gewinngeld und Ehrenpreis einen Flachbild-Fernseher mit nach Hause nehmen.
Zeit zum Ausschlafen bleibt am Sonntagmorgen nicht. Bereits um 8 Uhr beginnt der dritte Turniertag mit einer Springprüfung der Klasse A. Ab 10.30 Uhr gehen schließlich die Ponyreiter in einem E-Stilspringwettbewerb an den Start, bevor um 12.15 Uhr die Turniereinsteiger im Springreiterwettbewerb antreten. Weitere L-Springen folgen ab 13.15 Uhr und 14.15 Uhr, bevor sich die Bewerber um den Gerd-Wiltfang-Preis ab 16.30 Uhr ein zweites Mal im M-Springen beweisen müssen. Die Ehrung des neuen Preisträgers findet direkt im Anschluss zusammen mit der Ehrung der Kreismeister statt.
Der Veranstalter bittet um Verständnis, dass aus Platzgründen Hunde auf dem gesamten Turniergelände verboten sind, um die Sicherheit von Reitern, Pferden und Zuschauern zu gewährleisten.

Delmenhorster Kreisblatt vom 24.06.2010

Werner Hagstedt nimmt einen neuen Anlauf beim Gerd-Wiltfang-Preis. Im vorigen Jahr war er Zweiter. FOTO: Rolf Tobis Werner Hagstedt nimmt einen neuen Anlauf beim Gerd-Wiltfang-Preis. Im vorigen Jahr war er Zweiter. FOTO: Rolf Tobis

Beim letzten M-Springen spielt Deutschland

 

Gerd-Wiltfang-Preis der Höhepunkt des Springturniers in Grüppenbühren

Grüppenbühren (fr). Die Turnierserie am Hedenkamp geht in die nächste Runde: Ab heute sind nach den Dressurreitern nun die Springreiter an der Reihe. In das Turnier integriert ist auch dieses Mal wieder die Meisterschaft des Kreisreiterverbandes (KRV) Delmenhorst.

 

Das Turnier des RV Grüppenbühren beginnt heute um 14 Uhr mit einer Springpferdeprüfung der Klasse A. Für die 16 ausgeschriebenen Springprüfungen vom Springreiterwettbewerb bis zur Klasse M haben 253 Reiter genannt, die ihre Starts auf 407 Pferde und insgesamt 767 Startplätze verteilen. Damit verzeichnet der RVG in diesem Jahr rund 150 Nennungen mehr als im Vorjahr.

 

Den sportlichen Höhepunkt des Turniers bildet einmal mehr der Gerd-Wiltfang- Gedächtnispreis, der an die im RV Grüppenbühren groß gewordene Reitsportlegende erinnern soll und zum siebten Mal ausgetragen wird. Der punktbeste Starter aus beiden M-Springen gewinnt den Wanderpokal. Aus der hiesigen Reitsportszene bewerben sich unter anderem Svenja Hempel, Udo Voigt, Werner Hagstedt, Eilika Böye, Gaby Hahnenkamp, Torsten Hische Torsten Tönjes, Jessica Voigt, Andreas Teickner, Jasmin Lebert, Christoph Meinel und Janne Sosath um den Preis.

 

Der Sonnabend startet um 9 Uhr mit einem A-Stilspringen. Den krönenden Abschluss des Tagesprogramms bildet ab 19.30 Uhr ein M-Springen, die erste Wertungsprüfung für den Gerd-Wiltfang-Preis. Während die Teilnehmer im Parcours schwitzen, können sich Besucher bei einem Spanferkel-Essen für das Abendprogramm stärken. Gleichzeitig bietet sich für Publikum und Teilnehmer die letzte Gelegenheit, sich mit dem Kauf eines Loses die Chance auf ein 5-Sterne-Wochenende für zwei Personen (inklusive Mietwagen) auf Mallorca zu sichern. Ermittelt wird der Gewinner während der „Happy Hour“ im Anschluss an das M-Springen. Gegen 22.30 Uhr beginnt diese letzte Prüfung des Tages, ein Flutlichtspringen der Klasse L mit Stechen. Das Publikum darf sich auf ein rasantes Springen zu lauter Musik freuen – sowie auf die Kommentare des in Reiterkreisen bekannten Comedy-Duos „Frau Krebstakies & Frau Ostermann“. Der Sieger darf auch einen Flachbild-Fernseher mit nach Hause nehmen.

 

Bereits um 8 Uhr beginnt der dritte Turniertag am Sonntag mit einer Springprüfung der Klasse A. Weitere Springen folgen, bevor sich die Bewerber um den Gerd-Wiltfang-Preis ab 16.30 Uhr ein zweites Mal im M-Springen beweisen müssen. Das kollidiert mit dem WM-Viertelfinalspiel der deutschen Fußballer gegen England. „Es ist auf jeden Fall gewährleistet, dass auf dem Platz Fußball geschaut werden kann“, verspricht Pressesprecherin Karoline Schulz.

 

Der Veranstalter bittet um Verständnis, dass aus Platzgründen Hunde auf dem gesamten Turniergelände verboten sind, um die Sicherheit von Reitern, Pferden und Zuschauern zu gewährleisten.

Delmenhorster Kreisblatt vom 23.06.2010

Hier lassen sie sich Torte schmecken, beim Springturnier in Grüppenbühren sorgen „Frau Krebstakies & Frau Ostermann“ für die Moderation. FOTO: dk-Archiv Hier lassen sie sich Torte schmecken, beim Springturnier in Grüppenbühren sorgen „Frau Krebstakies & Frau Ostermann“ für die Moderation. FOTO: dk-Archiv

Reitsport garniert mit Spanferkel und Humor

Grüppenbührener Turnier startet heute

 

Grüppenbühren (sov). Das Comedy-Duo „Frau Krebstakies & Frau Ostermann“ genießt als Moderatorenpaar für das Springturnier des Reitervereins Grüppenbühren bereits Kultstatus. Ohne sie kommt das Turnier nicht aus und so moderieren die beiden Bookholzbergerinnen auch bei der Neuauflage an diesem Wochenende das Springen sowie die große Verlosung, die am Sonnabend zum Rahmenprogramm der Reitsportveranstaltung zählt.

 

Deren sportlicher Teil beginnt bereits heute Nachmittag mit dem „Warm Up“, das den 253 Reitern und ihren 407 Pferden ab 16 Uhr eine Trainingsrunde unter Wettkampfbedingungen ermöglicht. Das offizielle Turnierprogramm beginnt am morgigen Freitag, ab 14 Uhr sind eine Reihe verschiedener Springpferdeprüfungen angesetzt. Sonnabend geht es ab 9 Uhr mit A- und E-Stilspringen sowie nachmittags mit L-Springen weiter, der dritte Turniertag startet am Sonntag schon um 8 Uhr.

 

Ab 19.30 Uhr wird es am Sonnabend auch für die Gäste spannend, die nicht allein der Reitsport interessiert. Während es für die Reiter im Parcours ernst wird, können die Besucher sich beim Spanferkel-Essen stärken. Mit einem Loskauf erhalten sie die Chance auf ein Fünf-Sterne-Mallorca-Wochenende, das „Glückslos“ zieht das nicht nur in Reiterkreisen bekannte Duo Frau Krebstakies & Frau Ostermann. Beide moderieren auch das Flutlichtspringen, das um 22.30 Uhr beginnt. „Das Publikum darf sich auf ein rasantes Springen zu lauter Musik freuen“, kündigt der RV Grüppenbühren an.

Delmenhorster Kreisblatt vom 17.06.2010

Neele Weitz und die weiteren Grüppenbührener Lokalmatadoren freuen sich auf das eigene Dressurturnier, das genau wie das Springen in der kommenden Woche die Kreismeister ermittelt. Foto: Rolf Tobis Neele Weitz und die weiteren Grüppenbührener Lokalmatadoren freuen sich auf das eigene Dressurturnier, das genau wie das Springen in der kommenden Woche die Kreismeister ermittelt. Foto: Rolf Tobis

Hedenkamp-Anlage wird zum Schauplatz der Meisterschaft

 

Dressurreiter ermitteln beim RV Grüppenbühren ihre Besten im Kreisverband

320 Reiter gehen mit 383 Pferden an den Start. Die Finalprüfungen um die Kreismeisterschaft bilden den Abschluss am späten Sonntagnachmittag. 

Von Torsten Heidemann

 

Grüppenbühren. Der Auftakt der Grüppenbührener Turnierwochenenden avanciert am Sonnabend und Sonntag zur Kreismeisterschaft in der Dressur. Die Springreiter ermitteln am nächsten Wochenende ihre Besten im Kreis. 14 Prüfungen von der Führzügelklasse bis zur M-Dressur stehen an diesem Wochenende auf der Anlage am Hedenkamp an. 320 Reiter gehen auf 383 Pferden an den Start. Mit 696 Starts verzeichnet der RV Grüppenbühren gegenüber dem Vorjahr ein deutlich gestiegenes Nennergebnis.

 

Wie im Vorjahr ist das Grüppenbührener Turnier wieder Austragungsort der Kreismeisterschaften des Kreisreiterverbandes Delmenhorst. In der Meisterschaft der Leistungsklassen 2 bis 4 gilt es eine L- und eine M-Dressur zu absolvieren, Reiter der Leistungsklasse 5 müssen sich in einer A- und einer L-Dressur beweisen, um sich Chancen auf den Titel zu sichern. Für Dressurreiter der Leistungsklasse 6 hat der Kreisreiterverband eine Cup-Serie ausgeschrieben, für die zwei A-Dressuren zu reiten sind. Im Nachwuchsbereich kürt der Verband wieder seinen ,,Krümelchampion" und in der Mannschaftsdressur der Klasse A, die erstmals als Kür geritten wird, geht es um die Standarte des Kreisreiterverbandes.

 

In der höchsten Prüfung des Turniers, der M-Dressur, gehen aus der hiesigen Reitsportszene unter anderem Laura Thiemann, Monika Warrelmann, Stefan Schnier (alle RV Ganderkesee), Martina Wolf, Kerstin Herden, Sandra Becker (alle RC Hude) sowie für den gastgebenden Verein Christoph Riewe an den Start.

 

Am Sonnabendvormittag beginnt das Turnier um 8 Uhr auf dem Außenplatz mit einer von zwei A-Dressuren, deren vier Abteilungen um 8 und 9.45 (beide draußen) sowie um 11.30 und 13.30 Uhr (beide Hallenviereck) starten.

 

Der Turniersonntag steht ab 8 Uhr ganz im Zeichen des Pferdenachwuchses und der L- und M-Dressurreiter. Die Mannschaften reiten ab 12.30 Uhr ins Außenviereck ein. Um 14 Uhr gehen die M-Dressurreiter an den Start, bevor ab 17.30 Uhr die Finalprüfungen für die Kreismeisterschaft ausgeritten werden.

Weser Kurier vom 01.06.2010

Im Wettbewerb der M**-Gruppen des Lilienthaler Voltigierturniers landete die Mannschaft des RV Grüppenbühren auf dem zweiten Platz Im Wettbewerb der M**-Gruppen des Lilienthaler Voltigierturniers landete die Mannschaft des RV Grüppenbühren auf dem zweiten Platz

Voltigierturnier des RV Lilienthal

 

 

Karen Wolpmann wird Bezirksmeisterin

Von Karsten Hollmann

 

Lilienthal. Der RV Lilienthal hat einfach kein Glück mit seinem Pferd Ramazzotti. Während Ramazzotti bereits vergangenes Jahr mit Hüftproblemen ausgefallen war, bremsten die Richter das Pferd im Rahmen des Voltigierturniers der Lilienthaler mit Bezirksmeisterschaften auf dem Roschenhof wegen einer leichten Lahmheit aus. Damit konnten die Gastgeber nicht am Wettbewerb der M*-Gruppen teilnehmen.

 

'Ramazzotti ist nicht taktrein gelaufen', erklärte Turnierleiterin Katrin Lange. Lilienthals Karen Wolpmann wollte auch mit Ramazzotti bei den S-Einzelvoltigierern starten. Der RV Sittensen stellte der Lokalmatadorin aber kurzfristig sein Pferd Artus zur Verfügung. Damit turnte Wolpmann die Pflicht sowie die Kür so sauber durch, dass sie sich mit Heike Klindworth an der Longe Bezirksmeisterin wurde.

 

Titelverteidigerin Isabel Oberhäuser (RC Tempo Ritterhude) konnte ebenfalls nicht auf ihr gewohntes Pferd zurückgreifen. Sie stieg aber mit ihrem Ersatzpferd Ecestelli und Conny Ackermann an der Longe als Dritte ebenfalls aufs Siegertreppchen. Da die Zweitplatzierte Katrin Wessels (RV Grüppenbühren) für einen anderen Bezirks startet (Weser-Ems), belegte die Vorjahressiegerin in der Bezirksmeisterwertung sogar Rang zwei.

 

Bei den Gruppen trat Vorjahresgewinner RC Tempo Ritterhude nicht an und konnte seinen Titel somit nicht verteidigen. Neuer Bezirksmeister ist der RV Fredenbeck.

 

'Wir sind mit dem Turnierverlauf sehr zufrieden', bilanzierte Katrin Lange. Das Trainerteam der RG Schimmelhof, Katja Regnier und Nina Eberhardt, fühlte sich durch einige Veränderungen im Zeitplan gestört. 'Es wurde alles ein wenig hin- und hergeschoben', kritisierte Regnier. Die Entschuldigung von Lange folgte jedoch prompt: 'Es ist sicherlich nicht angenehm für die Teilnehmer. Aber Verzögerungen lassen sich nicht immer vermeiden.

 

Der RV Lilienthal III mit Nina Ehrenbrink an der Longe und den Voltigierern Kira Steinweg, Christine Notholt, Jule Schumacher, Anastasia Bernard, Jonna Edzards, Christian Menken, Lisa Keil, Marie Meyer und Alessia Dahl freute sich bei den Nachwuchsgruppen über einen überraschenden Sieg mit großem Vorsprung.

 

Während sich das Pferd Skip Sierra Staingt beim Erfolg der Lilienthaler Galopp-/Schrittgruppe von Trainerin Charlotte Beulshausen von seiner besten Seite zeigte, unterliefen diesem im Wettbewerb der zweiten Mannschaft der Gastgeber in der A16-Gruppe ein paar Fehler. 'Hier ist Skip nicht so rund gelaufen', so Katrin Lange. Nächstes Jahr darf Lilienthal die Bezirksmeisterschaften nach zwei Heimspielen in Folge wohl nicht mehr austragen. 'Hechthausen hat sich beworben', verriet Lilienthals Vorsitzende Julia Christoffers.